Frauenzeit Team 2020

Anne-Lise, Sue, Marianne, Madlen, Ginette, Cornelia, Fabienne, Jasmin

Rückblick 2019

Eine entspannende und fröhliche Atmosphäre, gute Gespräche, immer mehr Frauen, die sich kennen aber auch immer wieder neue Gesichter, leckere Drinks, spannende Inputs und kreative Ideen beim Basteln. So würde ich einen typischen Frauenzeit-Abend beschreiben.

Ich finde es einfach genial, wie sehr die Frauenzeit mittlerweile verschiedene Frauen verbindet. So sind alte Freundschaften gefestigt worden, neue Beziehungen entstanden und sogar eine Band hat sich gegründet. Besonders toll finde ich, dass unser Jahresmotto «Frauen aus unserer Gemeinde» dazu beigetragen hat, dass verschiedenste Frauen mit unterschiedlichen Begabungen, Interessen und Anliegen etwas zu unserer Frauenzeit beitragen konnten. In diesem Jahr wollten wir bewusst den geistlichen und kreativen Reichtum unserer Gemeinde nutzen und es hat sich definitiv gelohnt. Zudem konnten wir uns untereinander besser kennenlernen. Wer mehr Details über die einzelnen Abende wissen will darf gerne unsere Homepage www.frauenzeit-thun.ch besuchen.

Bereits sind wir am Planen fürs 2020. Als Jahresmotto haben wir „frautastisch – fantastisch“ gewählt. Was macht uns Frauen fantastisch? Dieser Frage wollen wir nachgehen.

Team 2017

Fabienne Schranz (Werkstatt), Judith Berger (Moderation), Marianne Stoller (Bistro), Madlen Schranz (Hauptleitung), Anne-Lise Zwygart (Bistro), Jasmin Hirschi (Werkstatt & Homepage)

Härzensgruess

Gedanken zum Tod von Mara

Als ich vor gut zwei Jahren die Frauenzeit gründete, hatte dies sehr viel mit meiner Freundin Mara zu tun.

Mara hat im Mai 2014 ihr Leben ganz und gar Jesus anvertraut. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon die Diagnose Brustkrebs. Zuerst besuchten wir zusammen, auch mit ihrem Mann, ein Life-Seminar.

Zusammen besuchten wir den Gottesdienst.

In dieser Zeit wurde mir wichtig, dass es für Frauen einen Anlass geben sollte. Ein Treffen in lockerer Atmosphäre. Damit wir Frauen uns kennen lernen, gemeinsam über Themen austauschen können und einander ermutigen können. Für Mara waren diese Abende sehr wichtig. Sofort hat sie weitere Frauen zur Frauenzeit eingeladen.

Mara hat gegen ihre Krankheit gekämpft. Unerschütterlich hat sie auf ein Wunder gehofft. Gemeinsam haben wir für ein Wunder gebetet. Am 15. Oktober 2016 ist Mara zu ihrem Erlöser heimgegangen.

Warum wurde sie nicht geheilt?

Das alleine weiss unser Vater im Himmel. Es ist schwer dies anzunehmen. Ihre Familie steht nun ohne Mara alleine da. Mara kommt nie mehr zur Türe rein. Und trotzdem ist da auch Trost. Mara ist nun bei ihrem Vater im Himmel. Sie hat keine Schmerzen mehr, sie kann wieder gut atmen.

Gerne hätten wir sie noch hier bei uns. Mara fehlt uns.

Eine Bekannte von mir hat mir gesagt, dass es oft schwer fällt einen Menschen loszulassen. Loslassen hat etwas mit fallenlassen, verlieren, zu tun. Wenn ein Mensch stirbt, übergeben wir den Menschen. Wir haben Mara Gott übergeben. Er schaut jetzt zu ihr. Wir haben sie nicht losgelassen, sondern übergeben.

Mara wird immer in meinem Herzen sein. Ich habe wichtige Dinge durch sie gelernt.

Mein Dank gehört unserem Vater im Himmel.

Wir gehen weiter den Weg des Lebens und vertrauen darauf, dass unser Schöpfer uns kennt und trägt, auch wenn es hart wird.

Ich schliesse mit den Worten, die Mara fast immer unter ihre Nachrichten geschrieben hat.

Härzensgruss!

Härzensgruess a di, Mara!

Madlen Schranz